PressePresseartikel Offenbach-PostDonnerstag, 21. August 2008
Offenbach-Post vom 17.07.2008
Veranstalter sorgen für Auftragsboom Offenbach (op) Der Konjunktur-Aufschwung hat auch die Veranstaltungsbranche erreicht, die damit eine lange Durststrecke beendet. Das ist die Schlussfolgerung der Offenbacher LUX AV-Technik aus einem im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gestiegenen Auftragseingang. Die Unternehmen investierten wieder verstärkt in Konferenzen, Präsentationen und öffentliche Auftritte, sagt Firmenchefin Birgit Sadlowski. LUX AV-Technik habe das technische Portfolio weiter aufgerüstet, um die gesteigerte Nachfrage bedienen zu können. Im vergangenen Jahr hatten die Offenbacher ein branchengleiches Unternehmen aufgekauft, um das Geschäftsfeld zu erweitern. Doch nicht nur das technische Equipment, auch der Personalstamm wurde um sechs Mitarbeiter vergrößert, davon drei Auszubildende. Das Unternehmen LUX AV-Technik wurde 1961 gegründet. Nach dem Motto "Den Bedarf heute schon decken, den der Kunde morgen erst hat", hat sich LUX AV-Technik vom einfachen Fotoladen zum europaweiten High-Tech-AV-Unternehmen entwickelt. Es war das erste Unternehmen dieser Art in Hessen, das die komplette Ausstattung von Simultankonferenzen mit eigens zu diesem Zweck entwickelten und gebauten Dolmetscherkabinen anbot. Presseartikel mep 7/2008Donnerstag, 21. August 2008
mep 7/2008
LUX AV sorgt für Übertragungstechnik bei hessischer Landtagswahl Die Firma LUX AV aus Offenbach sorgte für die audiovisuelle Kommunikation bei einer Veranstaltung zur hessischen Landtagswahl 2008. Dabei brachten die Vorgaben des Kunden große Herausforderungen in Technik und Planung mit sich: Auf acht Monitoren, die von zehn unterschiedlichen Signalen gespeist werden, mussten die Wahlkreise abgebildet und das Landesergebnis gezeigt werden. Dieselben Informationen sollten zusätzlich auf zwei Leinwänden projiziert werden. In einem der fünf Veranstaltungsräume mussten Fernseher für die Presse mit den öffentlichen Sendern aufgestellt werden. Die zentrale Signalsteuerung hatte aus einem Nebenraum zu geschehen. Das Nebengebäude, in dem die Veranstaltung stattfand, ist zwar mit dem Hauptgebäude verbunden, die Verbindung ist jedoch mit Brandschutztüren gesichert. Deswegen wurde die Kabel-Verbindung mithilfe von zwei über den Innenhof gespannten Stahlseilen gelegt. Der Aufbau der Technik erfolgte, unterbrochen von Veranstaltungen, innerhalb von vier Tagen. Die Planung begann sechs Monate vor der Wahl mit einer Ortsbesichtigung, der eigentliche Auftrag wurde einen Monat vorher erteilt. Beim Aufbau wirkten sechs Veranstaltungstechniker mit. Presseartikel AV-views / Marketing Event PraxisDonnerstag, 21. August 2008
AV-views 5/2007 / Marketing Event Praxis 6/2007
Überblick behalten Schach ist eben anders als die meisten Sportarten. Eine der Besonderheiten: Das Spielfeld ist so klein, dass es ohne weitere Hilfsmittel nur von ganz wenigen Zuschauern beobachtet werden kann. Bei einem Highlight der Schachwelt, das Mitte August in Mainz stattfand, wurde daher Medientechnik eingesetzt, um die Strategien der Meister dem Publikum und den Turnierteilnehmern zu vermitteln. Das Chess Classic Mainz ist mittlerweile eine Veranstaltung von Weltrang. Seit Beginn im Jahre 1994 stehen 2531 verschiedene Spieler in der Rating-Liste im Schnellschach. In diesem Jahr hatte sich die Rekordzahl von 762 Spielern eingefunden. Ein Event dieser Größenordnung stellt natürlich die Veranstalter vor riesige organisatorische Aufgaben, die ohne eine präzise geplante Medientechnik nicht zu bewältigen wäre. Nun kann man wohl davon ausgehen, dass vorausschauendes, strategisches Denken einem Schachspieler im Blut liegt und so verwundert es kaum, dass schließlich alles so exakt ablief, wie in einem Uhrwerk. Eines der besonders wichtigen Rädchen war die Firma Lux AV-Technik aus Offenbach, die die komplexen medientechnischen Anforderungen meistern musste. Entsprechend den Vorgaben des Veranstalters lieferte man bis zum Start Mitte August ein maßgeschneidertes Step-by-Step-Programm, um Ablauf und Übertragung des beeindruckenden Schachturniers in der Mainzer Rheingoldhalle zu gewährleisten: Vorgabe des Veranstalters Zwei zuvor ausgewählte Schachspiele fanden jeweils parallel zueinander auf der Bühne des Kongresssaals statt. Diese sollten mittels Kameras im Saal auf eine Leinwand und im Foyer, VIP-Raum und Presseraum auf Plasma-Bildschirme übertragen werden. Ohne Computertechnik läuft auch bei einem Schachturnier heute nichts mehr. So sollte neben dem Kamerabild ein computeranimiertes Schachbrett die Spielzüge anhand eines Schachprogramms nachstellen. Für die Bewertung der Spiele und die Darstellung der Ergebnisse sollen ebenfalls die Plasma-Bildschirme eingesetzt werden. Die Kommentierung der Spiele durfte natürlich nicht über Lautsprecher erfolgen. Damit die Besucher das Geschehen aber optimal verfolgen konnten, wurden Infrarot-Kopfhörer eingesetzt. Sie boten die gewünschten Kommentare, ohne dass die Umgebung gestört wurde. Technisches Profil Drei Kameras befanden sich im Saal - eine für die Totale und jeweils eine pro Schachbrett. Für jedes Schachbrett standen drei Notebooks am Regieplatz hinter der Bühne zur Verfügung. Ein Notebook stellte die Spielzüge dar, das zweite zeigte die Ergebnisse an und das dritte die Bewertung. Die SIgnale der zwei Kameras, die auf die Schachbretter gerichtet waren, dienten lediglich dem "Back-up"; sollte ein Computer ausfallen, könnte sofort auf ein Kamerabild zurückgegriffen werden. Über diverse Verteiler und Bildmischer wurden die Signale mittels lichtstarker Projektoren auf eine Rückprojektions-Leinwand (9m x 3m) und insgesamt 16 Plasma-Bildschirme, die für die Besucher, die Presse und die Veranstalter an diversen Stellen positioniert waren, übertragen. Angesehene Schachexperten kommentierten die einzelnen Spielverläufe aus einer Sprecherkabine. Der Kommentar wurde mittels Infrarot auf die Kopfhörer der Besucher übertragen. Planung / Durchführung Bei der Planung war besonders die Verkabelung eine große Herausforderung. Neben den langen Kabelwegen (insgesamt wurde eine Kabellänge von 3,5 km verlegt) musste auch genauestens auf die flexible Verteilung der Signale geachtet werden. Jeweils fünf Bildschirme bildeten eine Einheit: Ein Monitor erhielt die Totale - auf zwei weiteren Monitoren wurden jeweils ein Computer-Schachbrett und auf die anderen beiden jeweils die dazugehörige Bewertung gelegt. Im Foyer wurden neben den fünf Plasma-Monitoren noch ein weiteres Cluster mit vier Bildschirmen aufgebaut. Diese Monitore erhielten die Computerbilder, aber nicht die Totale. An zentraler Stelle über der Bühne war für alle sichtbar eine Rückprojektion installiert. Die Bewertungen der Spiele durften darauf natürlich nicht zu sehen sein. Dort wurden also nur die Computer-Schachbretter gezeigt, während die Bewertungen auf Plasma-Monitoren nur für die Zuschauer vor der Bühne sichtbar gemacht wurden. Praktischerweise konnte man die Tiefe der Bühne nutzen, um eine Rückprojektion zu realisieren. Die Leinwand wurde ins Traversen-System der Rheingoldhalle eingebunden und die zwei Projektoren im hinteren Bereich der Bühne aufgebaut. Die Simultankabine für die Kommentatoren stand auf einer Empore im Raum. Von dort hatten die Experten gute Sicht auf die Bühne. Es standen pro Tag für 400 Personen Kopfhörer zur Verfügung. Manpower Dank der präzisen Planung und der langjährigen Erfahrung konnte der aufwändige Aufbau von Fachpersonal in einem Zeitfenster von acht Stunden durchgeführt werden. Während des gesamten Turniers war die technische Betreuung durch die Anwesenheit einer Fachkraft für Veranstaltungstechnik sicher gestellt. Das Abmischen der verschiedenen Bilder erfolgte in Zusammenarbeit zwischen einem Techniker von LUX AV und dem Personal des Veranstalters. Immer wieder verblüffend, wie schnell nach Ende einer Veranstaltung wieder alles aussieht, als sei nichts geschehen. Den Abbau erledigten nur vier Techniker und drei Auszubildende in kurzer Zeit. Das Schnellschach Open gilt als eines der bestbesetzten Turniere der Welt und konnte seinem Ruf auch dieses Jahr alle Ehre machen. Doch nicht nur die hochrangige Besetzung zählte. Viele Besucher und Turnierteilnehmer äußerten sich beeindruckt von der eingesetzten AV-Technik, die allen immer den Eindruck vermittelte, mitten im Geschehen dabei zu sein und trotz der Größe der Veranstaltung den Überblick nicht vollkommen zu verlieren. MP Presseartikel Frankfurter Allgemeine ZeitungMittwoch, 20. August 2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.06.2007
Alles ins rechte Licht setzen Offenbacher Lux AV sorgt bei Veranstaltungen für die Technik / Vier Lehrlinge bei 18 Mitarbeitern bema. OFFENBACH. Wenn alles klappt, merkt es keiner, wenn etwas schiefgeht, fällt es sofort auf. Das, so Randolf Grabinger von der Lux AV-Technik GmbH, sei das Schicksal von Veranstaltungstechnikern. Seine beiden Kollegen nicken; sie wissen, wovon er spricht. Gemeinsam bauen sie die Technik für eine Tagung am folgenden Tag im Schlosshotel Kronberg auf. Die Vorgaben: drei bis vier Redner, 65 Gäste, Simultanübersetzung, Präsentation mit Beamer. Nichts Ungewöhnliches für die Techniker der Lux AV. 18 fest angestellte Mitarbeiter hat das Offenbacher Unternehmen - laut Grabinger ist das untypisch für die Branche. Vier bis fünf feste, das sei schon eher normal. Viele Arbeiten würden dann von Praktikanten und freien Mitarbeitern erledigt. Natürlich könnten Unternehmen mit einer solchen Struktur den Kunden preislich günstigere Angebote machen, sagt Grabinger. Andererseits schätzen es die Kunden der Lux AV, vertraute Ansprechpartner zu haben. Seine Ursprünge hat das Unternehmen im Einzelhandel. 1961 gründete Axel Sadlowski das Fotofachgeschäft "Foto-Lux" an der Frankfurter Taunusstraße. Nach und nach verlagerte sich der Schwerpunkt auf den Verleih von Technik für Veranstaltungen. Anfang der neunziger Jahre zog die GmbH mit damals vier Mitarbeitern nach Offenbach. Die Kunden sind inzwischen in ganz Europa verteilt. Deutsche Unternehmen seien in Sachen Veranstaltungstechnik nun mal weltweit die Nummer eins, meint Grabinger. Seit sieben Jahren bildet das Unternehmen Veranstaltungstechniker aus. Der Ausbildungsgang ist noch ziemlich jung, er existiert seit 1998. Seine Inhalte entstammen traditionellen Berufen wie Bühnentechniker, Beleuchter und Tontechniker. Seit 2001 gibt es zudem den Ausbildungsgang Veranstaltungskaufmann und -frau. Patrick Hüther schloss seine Ausbildung bei Lux AV 2004 ab, seitdem ist er dort fest angestellt. "Mein Beruf ist super abwechslungsreich, und ich bekomme die komplette Entstehung einer Veranstaltung mit", sagt der Fünfundzwanzigjährige. "Der Kunde sagt uns, was er braucht, wir machen ihm ein Angebot, besichtigen die Locations, planen und machen", fährt Hüther fort. Personal, Technik, Logistik, die ganze Palette eben. Bei 18 Mitarbeitern - 15 Männer, drei Frauen - beschäftigt Lux vier Auszubildende, im Herbst kommen noch mal zwei dazu - auch das ist ungewöhnlich. Eine Methode, um Kosten zu sparen? "Nein", sagt Geschäftsführerin Birgit Sadlowski. "Die Leute bilden wir aus, damit wir danach Mitarbeiter haben, wie wir sie brauchen". Im ersten Ausbildungsjahr müsse man viel Zeit in die neuen Kollegen investieren, dafür seien sie nach ihrer Ausbildung gut in das Team und das Geschäft integriert. Qualifiziertes Personal auf dem freien Markt zu finden sei schwierig, bestätigt Grabinger. Er war schon seit zehn Jahren in der Branche tätig, als er 1998 im Pilotjahrgang die Veranstaltungstechnik noch mal von der Pike auf lernte. Im Anschluss daran wechselte der heute Neununddreißigjährige zu seinem heutigen Arbeitgeber. Außer der Abwechslung begeistert Hüther an seinem Beruf, dass er so häufig mit bekannten Menschen in Kontakt kommt. Mit dem Schauspieler Mario Adorf oder dem Dalai Lama etwa. Als dieser 2003 in Deutschland war, hat Hüther die Übersetzungstechnik betreut. Miteinander gesprochen hätten sie nicht, aber den Dalai Lama aus unmittelbarer Nähe zu erleben, sei auch ohne Worte beeindruckend, erzählt der Fünfundzwanzigjährige. Presseartikel Offenbach-PostMittwoch, 20. August 2008
Offenbach-Post vom 16.05.2003
Dolmetscherkabinen aufbauen und den Redner ins rechte Licht setzen Offenbacher Lux AV-Technik GmbH bildet zur "Fachkraft für Veranstaltungstechnik" aus Offenbach (siw) Der gute Ton gehört bei der Lux AV-Technik GmbH zum Geschäft: Mikrofone, Diskussionsanlagen, Beschallungspakete, Dolmetscher- und Simultananlagen, Telefonkonferenzsysteme und vieles mehr an Ausstattung und Service bietet das Unternehmen an, um Veranstaltungen wie Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften, Konferenzen der europäischen Zentralbank oder hochkarätige politische Gipfel zum Erfolg werden zu lassen. Aus einem Fotofachgeschäft, das Axel Sadlowski 1961 in der Frankfurter Taunusstraße 52 gründete, ist ein hochtechnisierter Betrieb geworden, der seit 1986 in der Offenbacher Luisenstraße 6 sitzt, bundesweit arbeitet und auch im Ausland gefragt ist. Birgit Sadlowski hat die Geschäftsführung inzwischen vom Gatten übernommen und sorgt mit 18 Mitarbeitern außer dem guten Ton auch für einwandfreie Bilder und optische Darstellungen: Von einer neuartigen Präsentationswand über eine computergesteuerte Abstimmanlage (TED genannt), Aufnahme- und Wiedergabegeräte bis zu Rednerpult und Moderatorenkoffer reicht das Angebot (www.lux-av.de). Technische Ausstattungen von Ärztekongressen, Veranstaltungen europäischer Betriebsräte, internationale Kongresse mit Satellitenübertragung im Frankfurter Hof, Mariott-Hotel, der Alten Oper oder in Brüssel gehören zum Tagesgeschäft: Allein vorgestern bestückte man acht Großveranstaltungen von Hamburg bis Kelsterbach. Trotzdem werden auch Kleinkunden, die lediglich einen Overheadprojektor leihen wollen, gerne bedient. Die Arbeit der Angestellten, die von freien Mitarbeitern und Hilfskräften unterstützt werden, sieht folgendermaßen aus: Der Transporter wird mit den Geräten bestückt, sie fahren zum Tagungsort, bauen auf, betreuen die jeweilige Anlage während der Konferenz, bauen ab und fahren zurück. Stress ist manchmal vorprogrammiert: "Da die Hotels ihre Räume optimal nutzen wollen, passiert es oft, dass eine Veranstaltung um Mitternacht zu Ende ist und eine andere um acht Uhr beginnt. Das heißt: Wir müssen ab fünf Uhr morgens aufbauen", erklärt die Chefin. Schon früh versuchte man im mittelständischen Unternehmen Nischen zu besetzen und investierte in teure Großgeräte: 1999 nahm die erste Video-Konferenzanlage sowie die erste computergesteuerte Abstimmanlage (TED) in Betrieb. Seit fünf Jahren bildet das Unternehmen seinen Nachwuchs aus: Im anerkannten Lehrberuf "Fachkraft für Veranstaltungstechnik" beschäftigen sich Auszubildende drei Jahre lang mit einem umfangreichen Spektrum von Ton-, Bild-, Lichtechnik sowie Bühnenbau und der Vernetzung kompletter Computersysteme. Die vier Ausbildungsplätze sind übrigens noch nicht besetzt: Interessenten sollten außer technischem Interesse vor allem ein gutes Realschulzeugnis mitbringen und mit Mathematik nicht auf Kriegsfuß stehen. "Sonst schaffen sie die Schule nicht", meint Birgit Sadlowski. Doch die Chefin möchte falsche Erwartungen erst gar nicht aufkommen lassen: Mit Musik hat das Unternehmen wenig zu tun, wer davon träumt, als Roadie Rockbands auf ihrer Tour zu begleiten, ist an der falschen Adresse. Dass macht sich auch optisch deutlich: Oft wird bei Konferenzen ausdrücklich gewünscht, dass der Veranstaltungstechniker konventionelle Kleidung trägt.
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